Frühstartrente: Geplante staatliche Altersvorsorge für Kinder

Die Bundesregierung plant mit der sogenannten Frühstartrente einen früheren Einstieg in die private Altersvorsorge. Ein entsprechender Gesetzentwurf sieht vor, dass die Regelung ab dem 1. Januar 2026 eingeführt wird.

Nach den aktuellen Plänen sollen für Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren, die eine Bildungseinrichtung in Deutschland besuchen, monatlich 10 € vom Staat in ein Altersvorsorgedepot eingezahlt werden. Das Depot können die Eltern bei einem zugelassenen Anbieter eröffnen. Zusätzlich sollen private Einzahlungen bis zu 6.840 € pro Jahr möglich sein.

Die angesparten Beträge bleiben bis zur Auszahlungsphase steuerfrei. Eine Auszahlung soll grundsätzlich erst ab dem 65. Lebensjahr möglich sein; die Auszahlungen sind dann steuerpflichtig.

Wird für ein anspruchsberechtigtes Kind kein Depot eröffnet, sollen die staatlichen Beiträge zentral angelegt werden. Ein späterer Wechsel in ein eigenes Altersvorsorgedepot soll bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres möglich sein.

Wichtig: Derzeit handelt es sich um einen Gesetzentwurf. Ob und in welcher Form die Frühstartrente tatsächlich eingeführt wird, bleibt das weitere Gesetzgebungsverfahren abzuwarten